Montag, 25. Juli 2016

knusprige Nuss-Schnitten mit Kokosblütenzucker

Nuss-Ecken

Heute ist Strassenfest in unserer Strasse. Wir sind ja dieses Jahr neu hierher gezogen, also ist es unser erstes :-) Jeder bringt etwas mit und alle treffen sich dann im Wirtsgarten von unserem örtlichen Griechen. Wir haben uns für einen leckeren Nudelsalat (das Rezept folgt) und für knusprige Nuss-Schnitten mit Schokolade entschieden.



Nuss-Ecken

Die Nuss-Schnitten habe ich aus einem meiner neuesten Kochbücher nachgebacken Sweets ohne Zucker von Inga Pfannebecker. Ich finde nämlich, dass überall viel zu viel Zucker dran ist. In vielen Fällen gibt es aber tolle Alternativen zum klassischen weißen Zucker und man schmeckt oftmals nicht mal wirklich einen Unterschied! Ist doch klasse, oder? 

Nuss-Ecken

Heute möchte ich euch hier mal eine Alternative zum weißen Zucker vorstellen - den Kokosblütenzucker. Eine völlig natürliche Alternative, die ihr 1:1 wie normalen Zucker verwenden könnt. Dieser Zucker wird aus dem Blütenstand der Kokospalme gewonnen und hat einen sehr guten glykämischen Index von 35, was ihn auch interessant für Diabetiker macht (normaler Zucker hat 70). Der Geschmack ist vanillig-karamellig, würde ich sagen und seine Konsistenz braun-grob-grieselig (ein bisschen wie Paniermehl). Wenn ihr die Flocken in den Mund nehmt, schmilzt er allerdings sofort butterzart und lecker. Im fertigen Gebäck merkt man dann schon einen kleinen Geschmacksunterschied (etwas karamelliger und nicht so klebrig süss). Wenn man ihn aber z.B. mit Nüssen kombiniert, oder in Gebäck verarbeitet wo gerade diese Geschmacksrichtung gut passt, ist er eine richtig gute Bereicherung für euer Rezept. Kaufen könnt ihr ihn z.B. bei DM, im Reformhaus aber auch einem gut sortierten Supermarkt (Edeka hat ihn z.B.). 

Nuss-Ecken

Nuss-Schnitten

Zutaten für 1 Backblech 30x40 cm

Boden:

250g Dinkelmehl
75g Kokosblütenzucker
1 EL Honig
1 Ei 
200g kalte Butter

Belag:
 

200g Haselnüsse
200g Mandeln
50g Walnüsse
2 Eiweiß
3 TL Honig
1 TL Zimt
3 EL Sahne

400g Schokolade

Nuss-Ecken

Für den Boden mischt ihr alle Zutaten miteinander und verknetet sie zügig zu einem gleichmäßigen Teig. Diesen wickelt ihr in Frischhaltefolie ein und legt ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. 

Für den Belag verquirlt ihr die Eiweiß ein wenig bis sie kleine Luftbläschen bekommen und rührt die Sahne dazu. Die Nüsse hackt ihr grob (geht super im Food Processor oder Moulinette). Dann mischt ihr alle Zutaten miteinander und stellt die Masse in den Kühlschrank bis der Teig fertig gekühlt ist. 

Den Ofen heizt ihr auf 180 Grad Ober- Unterhitze vor.

Den Teig rollt ihr dann zwischen zwei Blättern Backpapier rechteckig aus und legt ihn auf euer Backblech. Dann bestreicht ihr den Boden mit der Nuss-Masse und drückt diese ein wenig an. 

Nun kommt alles in den Ofen für 25-30 Minuten (ihr seht am Rand wenn die Nuss-Schnitten gut sind). 

Das Blech lasst ihr in Ruhe abkühlen. Die abgekühlte Platte schneidet ihr dann in die Form eurer Wahl. 

Die Schokolade schmelzt ihr über einem Wasserbad und taucht die Schnitten jeweils mit einem Ende hinein. Den Rest verkleckst ihr mit einer Gabel über den Schnitten zur Verzierung. 

Die Schnitten schmecken am besten am nächsten Tag aus dem Kühlschrank, sie ziehen dann noch etwas durch und werden noch etwas fester! 

Nuss-Ecken

Vielen Dank an die liebe Hedi von La Cassetta für die süsse Tischdecke, meine neue Lieblingstasse und ein paar andere schöne Dekosachen, die ich echt klasse finde. Schaut doch mal bei La Cassetta vorbei, Hedi hat auch einen Online-Shop zu ihrem Geschäft in Wien-Donaustadt. Sie vertreibt wunderbare Stoffe und Dekoartikel! Reinschauen lohnt sich! Die Kinderstoffe sind auch einfach großartig. Klick*  


Nuss-Ecken

Das nächste herzhafte Rezept ist auch schon wieder in Planung, nicht dass ihr noch denkt, ich werde noch ein reiner Backblog ;-) Gebackenes ist für mich aktuell nur einfacher zu fotografieren weil niemand mit Hunger dasitzt und gleichzeitig das Baby weint weil es auch Hunger hat - so ein Kuchen ist geduldig =)

Lasst es euch schmecken!

Eure Julia

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Samstag, 16. Juli 2016

Bitter-Lemon Cupcakes

Bitter-Lemon-Cupcakes

Vor meiner Schwangerschaft war ich kein sonderlicher Fan von Bitter Lemon. Um ehrlich zu sein, konnte man mich damit wirklich jagen. Mein Mann hat es dagegen schon immer geliebt - und ich teile seine Leidenschaft den Schwangerschaftshormonen sei Dank nun auch, wo der Kleine Basti auf der Welt ist. Schon komisch manchmal die Natur. 

Bitter-Lemon-Cupcakes

Im Augenblick kann ich von der leckeren Limo gar nicht genug kriegen, denn wir haben bei der lieben Tina von Lecker & Co. einen ganzen Kasten davon gewonnen - Danke nochmals! - und da hatte ich Lust, auszuprobieren, was man damit denn außer trinken noch schönes anstellen kann.


Bitter-Lemon-Cupcakes

Letzte Woche hatte ich dann auch noch einen Bandscheibenvorfall - echt mega fies mit kleinem Baby weit abseits von Familie & Freunden! - und da musste heute unbedingt eine Runde "Back-Yoga" eingelegt werden. So kommt ihr nun heute in den Genuss von einem wirklich sehr leckeren Rezept, das ich hier gefunden und adaptiert habe. 

Bitter-Lemon-Cupcakes

Bitter-Lemon Cupcakes 

Zutaten für 12 Cupcakes 

Teig

75g Butter
135g Zucker
Zitronenschalenabrieb von 1 Zitrone
1 Prise Salz
2 Eier
150g Mehl
25g Speisestärke
1,5 TL Backpulver
150ml Bitter Lemon

Creme

1 Päckchen Vanillepuddingpulver
100g Zucker
340ml Bitter Lemon + 6 EL
125g Mascarpone
1 Päckchen Sahnesteif
Abrieb von 1 Limette
Zitronat

Den Backofen heizt ihr auf 170 Grad Ober- und Unterhitze vor. Ein Muffinbackblech legt ihr mit Cupcakeförmchen aus, ich nehme immer 2 übereinander, dann halten sie besser zusammen.

Für den Teig schlagt ihr Butter, Zucker und Zitronenschale schaumig auf und gebt nacheinander die Eier hinzu. Mehl, Backpulver und Speisestärke mischt ihr miteinander und fügt diese sowie das Bitter Lemon nach und nach abwechselnd zur Butter-Eier-Masse hinzu. Dabei solltet ihr nicht mehr auf voller Power rühren. 

In jedes Cupcakeförmchen gebt ihr jetzt ca. 2 EL Teig und backt die Cucpakes dann 25-30 Minuten (je nach Ofen, bitte Stäbchenprobe machen). Dann stellt ihr sie zum auskühlen zur Seite.

Für die Creme verrührt ihr Puddingpulver, Zucker und 6 EL Bitter Lemon glatt. Das restliche Bitter Lemon (340ml) bringt ihr zum Kochen - das sieht ein bisschen witzig aus wegen der Kohlensäure - und rührt den Pudding hinein. Noch kurz weiterkochen und rühren, mit der Limettenschale veredeln und kühl stellen. Deckt die Schale mit einer Klarsichtfolie ab, dann bekommt der Pudding keine Haut. Die Creme ist erst nach ca. 2 Stunden richtig fest so dass ihr sie in eine Spritztülle füllen könnt. Ich habe sie sogar 4 Stunden gekühlt weil ich ein "Aufspritz-Idiot" bin und mich mit festeren Cremes da einfach etwas leichter tue. 

Am Ende garniert ihr die Cupcakes noch mit Limettenschnitzen und etwas Zitronat.

Unser Besuch heute war begeistert und fand die Geschmackskombination sehr erfrischend und sommerlich - ich bin auch sehr happy mit dem Ergebnis und möchte deswegen damit an Sarah's Knuspersommer teilnehmen :-) Ich hoffe, Sarah gefallen meine kleinen Zitronig-Bittersüssen Cupcakes.

http://knusperstuebchen.net/2016/06/24/knuspersommer-2016/


Bitter-Lemon-Cupcakes

Viel Spaß beim nachbacken und einen schönen Sonntag für euch!

Eure Julia

 

Sonntag, 10. Juli 2016

no-bake Beerentörtchen

no-bake Beerentörtchen

Als ich dieses kleine Törtchen probiert habe, wollte ich spontan noch das zweite kleine aufmampfen bevor ich es überhaupt fotografiert hatte - so verdammt lecker ist es. Ich mach nämlich oft kleine Mini-Törtchen von meinen Kreationen, eins für mich, und eins für meinen Mann (bald muss ich noch ein Drittes machen) weil dann laufe ich nicht Gefahr das komplette Backwerk aufzufuttern und kann außerdem auch gut "Ereignisorientiert" (muhaha) backen. Ich mag es nicht, wenn man mit Lebensmitteln spielt und deshalb muss die Produktion immer einen Sinn haben.

no-bake Beerentörtchen

Die Idee dazu kam mir schon vor einiger Zeit, als ich von der lieben Brigitte alias die Wohndiva eine der tollen Tafelgut "Spritzer Tea" Sorten bekommen habe. Mein erster Gedanke war - damit lässt sich doch sicher ein leckerer Tortenguss herstellen. Man schmeckt den Tee im Tortenguss am Ende wirklich raus und es ist verdammt lecker!

no-bake Beerentörtchen

Ich kann ja leider nicht jeden Tag Törtchen herstellen und verspeisen, denn obwohl ich noch immer viel stille, und dadurch schon einige Kalorien mehr verbrauche als sonst, will ich doch meine bereits verlorenen 37kg so schnell nicht mehr wiedersehen. 

no-bake Beerentörtchen

Nun ist aber mein Kanga-Kurs vor den Sommerferien dem Ende entgegen gesteuert und die Mädels dort habe ich echt lieb gewonnen und freu mich jede Woche drauf, sie alle wiederzusehen. Drum dachte ich, ich bringe doch mal eine meiner Kreationen mit zum Kanga und wir lassen die Kalorien des Törtchens einfach mit einer Extrarunde "Repeater" wieder schmelzen.

no-bake Beerentörtchen

no-bake Beerentörtchen

Zutaten für eine rechteckige Tarteform und zwei kleine runde Törtchen, entspricht ca. einer 24-er Springform

Boden

150g Kekse
100g Butter

Creme

400g Frischkäse
200g Sahne
250g Joghurt
80g Puderzucker
50g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
etwas frischen Orangenschalenabrieb
6 Blatt weiße Gelatine

Tortenguss

500ml Früchte-Tee, ich habe diesen hier verwendet klick*
2 Päckchen Tortenguss
4 EL Zucker 

Zuerst bereitet ihr den Boden vor. Dafür gebt ihr die Kekse (ich habe Leibniz Lemon Cake verwendet...mhhh!) in einen Gefrierbeutel, verschließt ihn gut mit einem Clip o.ä. und fahrt mit dem Nudelholz drüber, bis alle Kekse zu ganz, ganz kleinen Bröseln geworden sind.

Dann schmelzt ihr die Butter und verknetet sie mit den Keksbröseln. 

Die Tarteform(en) kleidet ihr mit Backpapier aus. So lässt sich das Törtchen später super-easy wieder entfernen und es gibt keine unschönen Ränder vom mit-dem-Messer-entlangfahren.

Die Keksbrösel-Boden-Masse verteilt ihr jetzt in euren vorbereiteten Formen und stellt sie in den Kühlschrank. 

Dann kommt die Creme dran. Dafür mischt ihr Frischkäse, Joghurt, Zucker, Puderzucker, Vanillezucker und Orangenschale miteinander. Die Sahne schlagt ihr separat steif.

Jetzt weicht ihr die Gelatine genau nach Packungsvorgabe ein, drückt sie aus und lasst sie bei ganz kleiner Hitze und unter stetigem Rühren flüssig werden. Zur Gelatine in einer extra Schüssel gebt ihr dann Löffel für Löffel die Frischkäse-Creme und hebt zum Schluss die Sahne unter. 

Die Creme verteilt ihr jetzt auf eurem Keksboden. Danach kommt das Törtchen in den Kühlschrank für ca. 2-3 Stunden. 

Nach der ersten Kühlzeit belegt ihr euer Törtchen mit allem, was ihr gerade an Beeren (oder anderem Obst) zur Hand habt. 

Für den Tortenguss kocht ihr 0,5 Liter Tee und bereitet damit den Tortenguss nach Vorschrift zu. Sprich: mit Zucker zum Kochen bringen und dann ca. 1 Minute leicht abkühlen lassen und auf dem Törtchen verteilen. Man schmeckt den Tee wirklich genial raus, ich war total überrascht wie lecker Tortenguss sein kann! Bei Yvonne von Experimente aus meiner Küche habe ich neulich gelernt, dass es auch Erdbeerkuchen gibt wo der Tortenguss mit Erdbeersauce zubereitet wurde - das klingt doch auch genial, oder?? 

no-bake Beerentörtchen

So ein Törtchen ist wirklich easy zubereitet und sooo lecker. Gerade jetzt im Sommer wirklich gut vorzubereiten und damit macht man garantiert immer eine gute Figur bei seinem Besuch.

no-bake Beerentörtchen

Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, den Tee von Tafelgut einmal auszuprobieren dann schaut doch falls ihr aus dem Rhein-Main-Gebiet kommt oder demnächst mal dort in der Gegend unterwegs seid, mal bei Brigitte in ihrem Laden Wohndiva vorbei. Dort hat sie ein schönes Sortiment an wirklich edlen, stylischen Wohnaccessoires, Bildern und anderen kleinen Dingen, die das Leben schöner machen zusammengetragen und freut sich sicher über euren Besuch

Wer sich weiter oben jetzt außerdem gewundert hat, was denn bitteschön ein Kangakurs ist - Kanga ist ein toller Sport für Mamis mit kleinen Babys, da können die Babys in einer geeigneten Tragehilfe nämlich mitmachen und schlafen praktischerweise dabei auch noch sehr gut. Kanga ist eine Mischung aus Tanz und Aerobic, würde ich sagen, und haut ganz schön rein. Wer es mal ausprobieren möchte - es gibt sicher einen Kangakurs in eurer Nähe. Bei mir sind die Schwangerschaftskilos in den letzten Wochen nur so gepurzelt! 37 Kilo insgesamt - wie ich es geschafft habe, das in 7 Monaten abzunehmen, verrate ich euch aber ein anderes Mal. 


Mit diesem Törtchen möchte ich gerne bei Ina's Blogevent Beerenstark mitmachen! Schaut mal bei Ina vorbei, auf ihrem Blog findet ihr auch eine Menge leckerer Rezepte die zum nachkochen verführen.

http://inaisst.blogspot.de/2016/07/der-sommer-ist-da-blogevent-beerenstark.html
 

Allen die bis hier hin durchgehalten haben wünsche ich jetzt viel Spaß beim nachmachen und lasst es euch gut schmecken!!! 

Eure Julia

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